Neuer Motor des Wandels

Kaum ein Mensch scheint wirklich mit seinem Leben zufrieden zu sein. Menschen wissen recht genau, was sie n i c h t wollen. Fragt man sie jedoch, wie ihr „Traum“ oder ihre „Bilder“ von einem Planeten sind, auf dem sie gern wohnen und leben wollten, tritt so etwas wie eine Irritation ein. Sie scheinen wenig geübt in dem zu sein, was man "Ziel-Klarheit für die eigene Zukunft“ nennen könnte. Eine der Ursachen liegt sicherlich darin, dass sich so etwas wie eine „Kultur der Entantwortung“ durchgängig in unserer Gesellschaft ausgebildet hat. Das hat durchaus seine Vorteile, für die Gruppen, die davon gut leben. „Wir machen das schon für Sie“ – heißt letztlich nichts anderes, wie, den Menschen in einer „Opferrolle“ zugunsten der eigenen Interessen festzuhalten. - Im tieferen Sinn handelt es sich dabei stets um „Kontrolle“ …So ist Leben jedoch nicht gemeint und führt deshalb zu einem Ergebnis von noch mehr Unzufriedenheit. Mehr Informationen, mehr Konsum, mehr Hektik – mehr Ablenkung – hilft nicht diese Unzufriedenheit wirklich aufzulösen. Unzufriedenheit ist nur eine Stufe auf dem Weg zur Sinnlosigkeit … Mehr und mehr Menschen beginnen sich „auszuklinken“, begeben sich auf die Suche nach einem „anderen Leben“. Das ist der Punkt, an dem „EDENWAYS“ beginnt.

Wie genau soll diese NEUE Welt aber aussehen, welches sind die Muster und Konzepte, denen Menschen gern folgen würden, in ihrer Sehnsucht nach einem Leben in Erfüllung? Bisher bedurfte es für einen Wandel auf unserem Planeten der unterschiedlichsten „Missionierungs-Feldzüge“, von Parteien, Regierungen, Kirchen, usw., sogar Kriege wurden geführt. Das ist jetzt anders. In dem, was allgemein als Neue Zeit oder Neue Energie genannt wird, bedarf es dieser „Veränderungs-Methoden“ nicht mehr. Was es jetzt bedarf sind Menschen, die bereit sind, Verantwortung für das Ganze zu übernehmen. Um das zu können, müssen sie jedoch zunächst die volle Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen.Solche Menschen sind in Verbindung mit ihrer wahren Kraft, der Kraft ihres Ursprungs. Und diese Kraft ist so stark, dass daraus die neuen Bewusstseinsfelder entstehen, in die andere eintreten können. Mittels dieser „Rückverbindung“ zu sich selbst, werden auch die neuen „Konzepte“ vorbereitet, die diese „Bewusstseinsfelder“ mit „Leben erfüllen“. Menschen, die bereit sind für eigenen Wandel, scheinen plötzlich genau zu wissen, was zu tun ist, um daraus ein EDEN auf Erden entstehen zu lassen. Kurzum: Am Anfang steht das SEIN – ihm folgt das intuitive WISSEN – und daraus ergibt sich stimmiges TUN. QuantInstitut Deutsche ForschungsCooperation ist ein Projekt der QuantLife Gesellschaft e.V.

08.05.11

In der Wahrnehmung "Osama bin Laden" - Und in der Wirklichkeit ....?

Die Geschichte ist umstritten, wie Herr bin Laden zu dem kam, was wir gemeinhin als Tod zu bezeichnen gedenken.

Es gibt Skeptiker, die keinen "rechtfertigenden Notstand" gelten lassen wollen, bis hin zu "glühenden" Nationalisten, die das Handeln der USA-Spezialtruppe in Pakistan uneingeschränkt bejahen wollen.

So ist es halt, in dem gewohnten Denk-System, was wir als Wahrnehmung bezeichen. Analysieren, urteilen, rechtfertigen, dikutieren ..... gewohnte Abläufe in dem uns gut bekannten Denk-System der Wahrnehmung.

Würden wir einen Wechsel im Denk-System bereit sein zu vollziehen, könnte vieles (whrscheinlich alles) doch ganz anders aussehen, denn im Denk-System, das wir Wirklichkeit nennen, gibt es solche "Rituale" nicht, denn dort ist alles EINS, alles unveränderbar und bewegt sich in einem sehr machtvollen Gesetz, dem Gesetz der Liebe.

Dieses Gesetz gilt für alles, überall und immer. Und in einem solchen Gesetz gibt es folglich auch keine "Rollen-Spieler", keinen, der sich für den Präsidenten der USA hält, keinen der sich als gewaltbereiter Weltveränderer begreift, denn es gibt auch nicht das, was wir für Körper halten.

Dort gibt es nur das, was der Wille der Quelle ist, das was die einen als Ursprung, die anderen als Gott oder wie auch immer nennen.

Um keine unnötigen "Ablenkungen" zu provozieren, nennen wir es hier schlicht die "Quell-Energie" oder - einfach - "Das Leben".

Das was wir sehr oft als "Wirklichkeit" begreifen, ist weit entfernt von dieser wahren Wirklichkeit, denn all dies ist einer stetigen Veränderung anheim gestellt, was wahre Wirklichkeit nicht sein kann. ....

Die Ebene der Wahrnehmung ist die Ebene der Körper, nicht nur der physischen, sondern wohl auch der anderen, gemeinhin als "Mental-Körper" bis hin zu "Kausal-Körper" genannt - eben alle Körper, deren wichtigster Sinn und Zweck die getrennte Wahrnehmung ist, eben das Anderssein.

  • Der Wirklichkeit jedoch ist jede Art von Trennung fremd, sie kennt nur EinsSein ...
Auch die Quantenphysik nimmt verstärkt diesen Standpunkt ein, den Standpunkt, dass alles letztlich "eins" sein muss und unverändert.... 

Raum und Zeit also nur eine Fiktion, eine Wahrnehmung in unserer physischen Dimension, aber eben keine Wirklichkeit ...?

Wir nähern uns einer spannenden Phase des Denkens:
  • Wenn es keine Zeit gibt, dann ist so etwas wie Vergangenheit und Zukunft auch ohne Bedeutung. ...
Aber "Herr bin Laden" hat doch ..... - und der Herr Obama ist doch schließlich Präsident der USA, werden viele jetzt einwenden.

In der Wahrnehmung mag das so sein, aber nicht in der Wirklichkeit!

Dort gibt es keine "Rollen-Spieler", keine "besseren oder schlechteren" Menschen, dort gibt es nur EINS, EinsSein mit der Quelle und dem LEBEN....

Dort gibt es eben keine Veränderung, dort herrscht nur reiner Geist.

Was muss geschehen sein, um diesen scheinbaren Widerspruch aufzulösen, ein Widerspruch, der zu dem geführt hat, was wir hier als zwei Denk-Systeme bezeichnen, die nichts miteinander zu tun zu haben scheinen ...

Wenn sich aber nichts verändern kann in der Wirklichkeit, wie konnte es dann zur Wahrnehmung kommen und zu´r Entstehung der zentralen Figur dieser Wahrnehmung, den Körpern, genau solchen, die hier als "Herr bin Laden" und "Herr Obama" in Erscheinung getreten sind, und um die sich die Emotionen zu wahren Diskussionswogen empor geschaukelt haben.

Die Begriffe von Raum und Zeit ordnen die Quantenphysiker ebenfalls dem "Reich" der Fiktionen zu. Wenn dem so ist, dann könnte doch eigentlich nichts geschehen sein, zumindest nichts Wirkliches.

Aber das ist doch geschehen, rebelliert der Verstand, ebenfalls dem Denk-System der Wahrnehmung zuzurechnen, denn auch er befindet sich ständig in Veränderung, ist kaum zu bremsen und produziert ständig "Wenn und Aber", eine stabile Grundlage jeder Analyse und jedes Urteils..., also der Wahrnehmung!

Natürlich nehmen wir an, dass dies geschehe oder geschehn sei.Dies wollen wir - aus Sicht der Wahrnehmung - keinesfalls bestreiten. Aber dennoch bleibt, in der wahren Wirklichkeit hat dies keine "Spuren" hinterlassen, wurde es wohl noch nicht einmal zur Kenntnis genommen....

Die Quelle, Gott, das Leben ..... alles Begriffe in Verbindung mit der Wirklichkeit, schauen dem "Treiben" in der Wahrnehmung quasi "tatenlos" zu?
So muss es sein, auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen, meinen wir doch, dass der "Herr bin Laden" schon "vor Gott" seinen wirklichen "Richter" haben wird, und "Herr Obama" für seinen Befehl so etwas wie einen "Sonder-Bonus" bekommen müsste...

Aber wahre Wirklichkeit und Wahrnehmung können einander nicht berühren, denn es kann nur eine Wirklichkeit geben, und die ist halt unveränderbar, und unterscheidet niemals so, wie wir dies gern in der Wahrnehmung tun - gerade in diesem Beispiel besonders intensiv und voller  "Leidenschaft". ...

Die Weisheit der Sprache, in der Tat, hier zeigt sie sich, das Wort Leidenschaft verrät es, als das, "was Leiden schafft".... -und wer wollte verhehlen, dass in unserer "Wahrnehmungs-Welt" Leiden und Schmerz eine große Rolle spielen.

Wenn nichts sich der Wirklichkeit entziehen kann, wie kam es dann zur Wahrnehmung mit ihren Milliarden von total ausdifferenzierten Körpern, tollste "Rollen" und "spektakukärste" Entscheidungen, aber nichts von Bedeutung ....

Herr de Gaulle, ein früherer französicher Präsident hat dies schön und markant zusammengefasst in dem Satz:
  • Die Friedhöhe sind voll von unentbehrlichen Menschen ...
Wenn das die beiden Herren und ihre engagierten "Mit-Spieler" doch bloß schon einmal geprüft hätten ...

So glaubt Herr Obama, er sei ein guter Mensch, was sicherlich auch Herr bin Laden von sich geglaubt hat - und beide glauben tatsächlich, sogar über Leben und Tod entscheiden zu können....

Solche Naivität - wäre das Teil der Wirklichkeit, was wäre das für eine Situation, für eine ....

Aber die Wirklichkeit kennt keinen Tod, sie kenn nur immerwährendes LEBEN....
Also hat der Obama einen "Nonsens-Befehl" gegeben und der in Laden etwas zerstören wollen, was es eigentlich nicht gibt?

Und das merkt keiner, und alle machen "ernsthaft" weiter?
Das ist schwierig mit dem "merken", denn der Geist, dem wir als Menschen allesamt angehören, hat diese Trennung (der Wahrnehmung von der Wirklichkeit) selbst als idee kriert und im wahrsten Sinne des Wortes davon "geträumt", dass Illusionen wirklich zu machen sind. Aber Illusionen können einfach nur weitere Illusionenen kreieren, niemals aber Wirklichkeit erschaffen!

Und wenn es (in der Wirklichkeit) keine Zeit gibt, dann kann auch nichts in der Vergangenheit oder Zukunft geschehen (sein)....
  • Das wäre ja wie in einem Traum!
Irgenwie schon, denn nur mittels Traum ist etwas möglich, was eigentlich unmöglich ist, die Schattenfiguren aus Platins Höhlengleichnis lassen grüßen.

Aber auch auf der Eben der Wahrnehmung könnte das Verhalten dieser beiden Herrn - und vieler vieler ähnlicher Damen und Herren - weltweit irgendwie komisch wirken, z.B. im Daseinskreislauf der Wahrnehmung, von Inkarnation zu Inkarnation.

Herr Obama, diesmal ein Präsident, davor und danach machen Wiederholungen im gleichen "Rollen-Spiel" keinen Sinn, ehr spielt man wohl die "Anti-Rolle" ...... also der Herr bin Laden (natürlich wird er das vergessen und einen anderen Namen tragen) könnte dann vielleicht Kirchenfürst sein und der Herr Obama vielleicht als Volksbefreier "tätig" werden....

Wir erleben beim "Denk-Wandern" - wie wir es oft bezeichnen - in der Regel zwei Dinge:
  • Die scheinbar so klaren Ergebnisse kommen ins "Schwimmen", machmal ind "Trudeln", und
  • oft genug ist eher das Gegenteil das angemessenere, bzw. plausiblere Ergebnis.
Daqs macht nachdenklich, zumindest dann, wenn man ahnt, um was es geht.
Dann beginnt man zu ahnen, warum so vieles so anders läuft, als es eigentlich laufen könnte oder sollte ...

Im Denk-System der Wahrheit bleibt dann - bezüglich des Menschen - nur wenig übrig, wie wir es jetzt zu sehen bereit sind.

Dann werden Annahmen, wie Krankheiten, Leiden, Konflikte, Kriege, Ängste ganz anders erkannt, denn ein kranker Geist, ein leidender Geist, ein Geist in Konflikt, gar im Krieg oder angstvoll seiend, wirkt dann eher komisch ...

"Mein Reich ist nicht von dieser Welt" - ein solcher Satz erfährt in diesem Kontext dann eine völlig neue Bedeutung und der menschliche Geist ein autrennbarer Geist der Quelle, mit gleichen Fähigkeiten ausgestattet, wie das LEBEN selbst - was, wenn wir das zu denken bereit wären, würde dann auf und mit diesem Planeten geschehen (müssen)?

Denken in zwei Systemen eröffnet uns völlig neue Perspektiven. Wo sind bloß die Förderer - und gibt es überhaupt solche, und wer hat wirklich ein Interesse an solchen kühnen Denk-Variationen?

02.05.11

Der Körper - Ein seltsames Gebilde jenseits der Wirklichkeit?

Der Körper hat in unserer Gesellschaft zweifellos die dominanteste Stellung. Er ist das "Gefährt", über das sich unser gesamtes Leben abwickelt. Das scheint so weit zu gehen, dass wir den Körper gleichsetzen mit dem, was wir gemeinhin "ich" nennen.

Wer Zweifel an dieser Gleichsetzung hegt, wird mindestens belächelt, meist einfach ignoriert.

Der Körper ist die "Kult-Figur" unseres Lebens schlechthin. Er wird gepflegt, beurteilt, operiert, ernährt, zum Arbeiten genutzt, mit Titeln behangen, bekleidet, usw.. Wir nutzen seine Sinne, sehen schöne Landschaften, nehmen unangenehme Gerüche wahr, finden heraus, welches Essen besser schmeckt und unterscheiden angenehm klingende Musik von Geräuschbelästigungen. 

Dieser Körper ermöglicht uns von A nach B zu gehen, ein Auto zu fahren, zu telefonieren, eine Rolle zu spielen und in dieser von anderen erkannt zu werden.

Milliarden von Zellen, differenziert nach Funktionsbereichen, lassen ihn als so etwas wie ein "Wunder der Natur" erscheinen, scheinbar entstanden durch eine geschlechtliche Vereinigung und im Mutterleib zu einem vollwertigen Gebilde entwickelt, das nach 70, 80 - oder auch mehr Jahren - eines Tages einfach aufhört zu "funktionieren". Wir nennen dies den (scheinbar) unvermeidlichen Tod.

Hier scheint all die Bedeutung, die wir unseren Körpern gegeben haben, scheinen alle "Investitionen" in sich zusammenzufallen und zu Staub zu zerfallen...

Ein weiser Politiker brachte dies irgendwie auf den Punkt:
  • "Die Friedhöfe sind voll von unentbehrlichen Menschen".... (Körpern)

Dieser Satz - sofern man bereit ist, einen Augenblick stehenzubleiben und ihn auf sich wirken zu lassen - hinterlässt eine tiefsinnige Spur, deutet die Spur an, über die seit Jahrhunderten  Menschen in abertausenden von Abhandlungen sinniert und geschrieben haben, ohne je zu einem überzeugenden Ergebnis gekommen zu sein. Der Satz impliziert Fragen wie:

  • Wozu das ganze "Spiel mit den Körpern"?
  • Was wäre der Nutzen - und für Wen?
  • Gibt es eine Ursache, eine Wirkung, einen Zweck?
Geboren zu werden, um aufzublühen, langsam aber scheinbar unaufhaltsam zu verfallen und dann zu sterben - macht so etwas Sinn?

Und dazwischen liegt eine mehr oder weniger ergiebige, schwere oder leichtere, gesündere oder kränkere Zeit, die wenn sie um ist, eigentlich nichts anderes mehr beinhaltet als gedankliche Konstrukte, genannt Erinnerungen...

Und es scheint nicht einsehbar zu sein, dass einige Körper mehr mit dem Problem der Überernährung zu tun haben, während andere Körper um Wasser und Überlebensernährung "kämpfen" müssen.

Es scheint keinen Sinn dafür zu geben, dass die einen Körper scheinbar zufällig von Naturkatastorphen "dahingerafft" werden, während die anderen Körper bereits ihre "Sicherheit" fundamental bedroht fühlen, weil die wirtschaftliche Komfortzone leicht vibriert.

Wir finden scheinbar keine Erklärung dafür, dass die Körper der einen Reichtum anhäufen, mehr als sie jemals ausgeben könnten, während die anderen Körper - qua Geburt - dazu "verurteilt" scheinen, durch Spenden und Entwicklungsgelder dieser Gruppe die Funktionsfähigkeit ihrer Körper gerade so leidlich 30 bis 40 Jahre aufrecht erhalten können.

Wie ließe sich "rechtfertigen", dass der Körper des einen blind, taub oder anderswie tendenziell lebenslänglich funktionsbegrenzt scheint, während die anderen ihren Körper zu immer mehr Hochleistungen "auftunen", um Medaillien, Ansehen oder hohe Bezahlung zu erhalten?

Wir wissen, dass keine Wirkung ohne Ursache sein kann. Was wäre also die Ursache solcher für uns unerklärlichen Wirkungen? Und was wäre der Zweck, dass unsere Körper so uneinsehbar andere Bedingungen in ihrer Lebenszeit über sich ergehen lassen müssen?

Der erste Versuch einer Denk-Entgrenzung ...

Könnte hier vielleicht so etwas helfen wie ein Glaube an Re-Inkarnation (Wiedergeburt), ein Glaube, den auch das Christentum früher stark pflegte und andere Religionen und Glaubensrichtungen bis heute stabil annehmen? 

Vielleicht - denn die Wiedergeburt impliziert so etwas wie "lernen" und "erfahren", um sich stetig zu vervollkommenen. Für ein solches "Glaubensmuster", könnte es schon Sinn machen, in einem ständig wechselnden Daseinskreislauf besondere "Lernerfahrungen" zu machen. Dann hätten wir etwa folgenden Verlauf:
  • In diesem Leben beabsichtige ich ........ zu machen (zu erfahren), weil ich im letzten Leben das Gegenteil von dem repräsentiert habe.
So wird der Mörder aus diesem Leben, im nächsten Leben das "Opfer" erfahren wollen, die Bettlerin des letzten Lebens, das Leben als Millionär führen, der Arzt wird den Kranken spielen, die Angepasste, die Führungsperson, usw., usw.

Ein Kreislauf ohne Ende, "Karma" wird quasi zum "Klebstoff" für die "freudige Mitwirkung" im "Spiel der nie enden könnenden/wollenden Vervollkommnung"....

Aber was wäre der Sinn dieses Spiels, genannt Daseinskreislauf?

Für die einen ist es klar - es geht um Vollkommenheit. Das provoziert die Fragen:

  • Vollkommenheit wozu?
und
  • Muss nicht etwas unvollkommen sein, wenn es vollkommen werden soll?
In den wohl bekanntesten Channelings der Neuzeit, dem "Law of Attraction" (Gesetz der Anziehung) dient dieser Daseinskreislauf der nie enden könnenden Evolution des Universums. Die Wünsche der Inkarnierten sind sozusagen das Energiepotenzial für den Prozess der Ausdehnung des Universums.....

Ein kleiner Wechsel des Denksystems ...

Zu welchen Ergebnissen würde man kommen, wenn die Annahme, dass Vollkommenheit erst gelernt werden müsste, so nicht zutreffend wäre?

So, wie im vorhergehenden Denk-System, eine ungeklärte Annahme zur Begründung dieses Denk-Systems gemacht wird, deren Verifizierung entweder nicht möglich (oder gewollt) ist, genauso "kühn" könnte man dieses Denk-System umkehren und Vollkommenheit als "Datum" (feststehende Bezugsgröße) setzen.

Etwas geschaffen als "Ebenbild Gottes" (oder der Quelle, des Ursprungs, der Seele.... , wie wir dies gern ausdrücken, um keine unnötigen Denk-Blockaden aufzubauen), könnte nicht anders sein als vollkommen, weil sonst auch die Quelle nicht vollkommen wäre oder zumindest etwas "Unvollkommenes" geschaffen hätte.
Wir sprechen hier bewusst nicht von Körpern, weil nicht erkennbar ist, warum der Ursprung überhaupt einen Körper hätte schaffen sollen und weil leicht erkennbar und erfahrbar ist, dass kein Körper vollkommen ist; vollkommen gesund, vollkommen schön, ....... eben total vollendet...

Wenn - unter diesen Voraussetzungen - der Ursprung keine Körper gemacht hat, weil diese nicht volkommen sind, was man spätestens beim Eintritt des Todes bemerkt, wer oder was ist dann der "Konstrukteur" - und was wäre der Zweck des Körpers?

Wir müssen das hier nicht vertiefen, denn hier geht es zunächst nur darum zu zeigen, dass ein Wechsel im Denk-System zu völlig anderen Ergebnissen führen muss. 

Für die Quelle scheint es keinen Sinn zu machen, einen unvollkommen Körper auf eine nie enden wollende Reise - ohne Sinn und Zweck - zu schicken. Das wäre in der Tat eine grausame Vorstellung von einer vollkommenen Quelle ...

Und warum sollte ein solcher Körper, den die Quelle geschaffen hätte, krank, behindert oder was auch sein, leiden oder Schmerzen haben (müssen) - wo er doch vollkommen sein muss?

Wir vermögen keinen plausiblen Grund zu erkennen, obgleich - zugegeben - einige Argumente recht einleuchtend daher kommen.

Hier haben wir es scheinbar mit einer Art Überlappung der beiden Denk-Systeme zutun, dem Denk-System der Wirklichheit und dem Denk-System der Wahrnehmung.

Der Körper unterliegt z.B. der Veränderung und stirbt irgendwann. Damit ist er eindeutig ein Teil des Denk-Systems der Wahrnehmung, keinesfalls dem der Wirklichkeit.

Kompliziert? Nein, eigentlich nicht, aber fundamental unterschiedlich in den Ergebnissen.

Und was wäre nun der Körper und warum hat er eine solch zentrale Bedeutung? 

Er muss eine Ursache und einen Zweck haben! Könnte der nicht vielleicht in dem liegen, was wir so gern bewundern, der sog. Andersartigkeit, der Unterschiedlichkeit - letztlich der symbolisch signifikanten Trennung voneinander ...

Während die Quantenphysik uns nahelegt, das scheinbare Getrenntsein besser aufzugeben und davon spricht, dass alles miteinander verbunden, sozusagen untrennbar ist, scheinen die Körper ein sichtbares, wahrnehmbares Sysmbol für "Trennung" und Getrenntsein darzustellen.

Das sollte uns aufmerksam werden lassen, und Herausforderung genug sein, denn (fast) jedes unserer (scheinbaren) Probleme und Konflikte hat mit Körpern zu tun, die sich getrennt erleben (wollen / sollen?).

Jetzt scheint es unbequem zu werden, zumindest verwirrend.

Da Körper wohl kaum aus sich heraus entstehen können, auch wenn dies so scheint, bedarf es einer geistigen Leistung sie hervorzubringen. Getrennter Geist - wie kann das möglich sein, wenn Geist ein Teil der Wirklichkeit ist?

Dass der Körper stirbt - also einer gravierenden Veränderung unterliegt - muss uns nachdenklich machen, zumal Wirklichkeit unveränderlich ist und folglich auch unsterblich.

Was aber wäre dann die "Zweckbestimmung" des Todes.

Da Körper wohl nur in Verbindung mit Raum und Zeit möglich sind, die - so die Quantenphysiker - auch wiederum sehr fragwürdig sind, nähern wir uns langsam so etwas wie einer Annahme von Virtualität.

Die Körper nur virtuell? Eine schier unglaubliche Provokation, erleben wir doch täglich über unsere vielschichtigen Gefühle, dass sie "verdammt" real wirken. Und was erleben wir, wenn sie sterben?

Halten wir fest:
  • Das, mit dem wir uns zu identifizieren scheinen, ohne das wir uns kaum vorstellen können, vergeht, obwohl Leben unvergänglich ist.
  • Über die Re-Inkarnations-Forschung gibt es immer wieder Hinweise darauf, dass "Wir" schon andere Leben gelebt haben, nur sahen diese Körper immer anders aus ...
  • Beim Tod bleibt eine "Hülle ohne Wert" zurück - die wir eigenartigerweise zu "beerdigen" uns berufen fühlen, gleichsam wissend, dass dies nicht "Wir" sind ....
  • Und dieser Geist, der den Körper immer wieder überlebt, scheint nichts anderes zu tun zu haben, als dieses "komische" Spiel fortzusetzen ...- Ein Daseinskreislauf folgt dem Nächsten ...
Jetzt wird die Frage nach dem Zweck immer drängender:
  • Was bewegt diesen Geist, ein solches Spiel mit Körpern immer wieder aufs Neue zu inszenieren, und gleichsam dabei alle Erinnerungen der vorhergegangenen "Leben" zu tilgen?
Na, eben wegen der Vervollkommnung, werden die einen sagen, was aber auch nicht gerade überzeugend wirkt und eigentlich keinen wirklichen Sinn ergibt.
Na, eben wegen dem ewigen Fortschreiten der Evolution, was aber ebenfall nur sehr bedingt zu überzeugen vermag....

Das Spiel der Körper, also eine sinn- und zwecklose Veranstaltung, so eine Art Daseins-Poker?

Das wäre wohl zu einfach, zu wenig Geist für einen Geist, der ganze Universen erschaffen hat und mit einer fantstischen Präzision am Laufen hält, ein Geist, der auch am "Produzieren von Körpern" beteiligt sein muss. Körper, die schon eine Augenweite von Funktionalität sind, auch wenn sie kränkeln oder behindert sein können oder gar sterben.

Wozu das alles, wozu mit Körpern? 

Solange wir im Denk-System der Wahrnehmung bleiben, werden wir diese Frage nie beantworten können, denn wir können nicht über die Grenzen dieses Systems hinweggehen, schon gar nicht mit unserem Verstand, auch nicht, wenn wir den Schritt wagen würden, das Denken vom Gehirn in den Geist zu verlagern, was (mindestens) angebracht wäre.

Erst nach einem Wechsel des Denk-Systems, dem System im Kontext der Wirklichkeit, eröffnen sich Perspektiven für Lösungen, wie:
  • Die Körper machen den Unterschied zwischen Wirklichkeit und Wahrnehmung aus.
  • Körper ermöglichen, die Trennung von der Wirklichkeit, also auch von der Quelle wahrnehmbar zu machen ...
Und was wäre dann dieser Zweck - und warum wäre er von der Wirklichkeit akzeptiert worden, die doch allmächtig, allwissend und überall ist?

Wenn die Wirklichkeit nur deshalb wirklich sein kann, weil sie sich zwar ausdehnt, aber nicht verändert, dann können die Körper nicht Teil der Wirklichkeit sein und hätten mit der Quelle nichts zu tun, ja würden von der Quelle nicht erkannt werden können ....

Und dennoch gibt es sie, jeder davon überzeugt, etwas Individuelles zu sein, sich abgrenzen zu wollen / zu sollen ...

Quantenphysikalisch würde man einen Körper als so etwas wie eine "stehende Welle" bezeichnen können. Gemeint ist damit, dass sie durch Beobachtung als solche besteht und erst kollabiert, wenn die Beobachtung endet.

Tod - weil die Welle kollabiert? Der Geist als Beobachter? Kann aber ein Geist vom Ursprung getrennt sein? Grundsätzlich wohl nicht, außer:
  • er würde so tun "als ob" ....
Denn der Geist ist mächtig, unstreitig. Er kann wohl alles, ausgenommen etwas zu sein, was nicht der Wirklichkeit entspricht.

Es gibt wohl nur eine Möglichkeit, damit das geschehen könnte, und das wäre so etwas, was wir beinahe jede Nacht erleben:
  • Einen Traum zu träumen, den wir erst als Traum erkennen, wenn wir aufgewacht sind ....
Dann wären die Körper:
  • Projektionen (eines Teils) des Geistes, der annimmt getrennt sein zu können, getrennt von der Wirklichkeit, was es eigentlich nicht geben kann.
Und was wären dann Kriege, Konflikte, Krankheiten, Leiden, Schmerz .... und Arbeit?

Sie ahnen, welche Reichweite ein Wechsel im Denk-System haben kann, haben muss?!