Neuer Motor des Wandels

Kaum ein Mensch scheint wirklich mit seinem Leben zufrieden zu sein. Menschen wissen recht genau, was sie n i c h t wollen. Fragt man sie jedoch, wie ihr „Traum“ oder ihre „Bilder“ von einem Planeten sind, auf dem sie gern wohnen und leben wollten, tritt so etwas wie eine Irritation ein. Sie scheinen wenig geübt in dem zu sein, was man "Ziel-Klarheit für die eigene Zukunft“ nennen könnte. Eine der Ursachen liegt sicherlich darin, dass sich so etwas wie eine „Kultur der Entantwortung“ durchgängig in unserer Gesellschaft ausgebildet hat. Das hat durchaus seine Vorteile, für die Gruppen, die davon gut leben. „Wir machen das schon für Sie“ – heißt letztlich nichts anderes, wie, den Menschen in einer „Opferrolle“ zugunsten der eigenen Interessen festzuhalten. - Im tieferen Sinn handelt es sich dabei stets um „Kontrolle“ …So ist Leben jedoch nicht gemeint und führt deshalb zu einem Ergebnis von noch mehr Unzufriedenheit. Mehr Informationen, mehr Konsum, mehr Hektik – mehr Ablenkung – hilft nicht diese Unzufriedenheit wirklich aufzulösen. Unzufriedenheit ist nur eine Stufe auf dem Weg zur Sinnlosigkeit … Mehr und mehr Menschen beginnen sich „auszuklinken“, begeben sich auf die Suche nach einem „anderen Leben“. Das ist der Punkt, an dem „EDENWAYS“ beginnt.

Wie genau soll diese NEUE Welt aber aussehen, welches sind die Muster und Konzepte, denen Menschen gern folgen würden, in ihrer Sehnsucht nach einem Leben in Erfüllung? Bisher bedurfte es für einen Wandel auf unserem Planeten der unterschiedlichsten „Missionierungs-Feldzüge“, von Parteien, Regierungen, Kirchen, usw., sogar Kriege wurden geführt. Das ist jetzt anders. In dem, was allgemein als Neue Zeit oder Neue Energie genannt wird, bedarf es dieser „Veränderungs-Methoden“ nicht mehr. Was es jetzt bedarf sind Menschen, die bereit sind, Verantwortung für das Ganze zu übernehmen. Um das zu können, müssen sie jedoch zunächst die volle Verantwortung für ihr eigenes Leben übernehmen.Solche Menschen sind in Verbindung mit ihrer wahren Kraft, der Kraft ihres Ursprungs. Und diese Kraft ist so stark, dass daraus die neuen Bewusstseinsfelder entstehen, in die andere eintreten können. Mittels dieser „Rückverbindung“ zu sich selbst, werden auch die neuen „Konzepte“ vorbereitet, die diese „Bewusstseinsfelder“ mit „Leben erfüllen“. Menschen, die bereit sind für eigenen Wandel, scheinen plötzlich genau zu wissen, was zu tun ist, um daraus ein EDEN auf Erden entstehen zu lassen. Kurzum: Am Anfang steht das SEIN – ihm folgt das intuitive WISSEN – und daraus ergibt sich stimmiges TUN. QuantInstitut Deutsche ForschungsCooperation ist ein Projekt der QuantLife Gesellschaft e.V.

07.08.11

Ist unser Planet noch zu retten?

Frage:

Was kann ich wirksam tun, um unseren Planeten für unsere folgende Generation zu retten? Oder ist es bereits längst zu spät ...


Antwort:

Ihre Frage bewegt sicherlich sehr viele Menschen aus unterschiedlichsten Gesichtspunkten. Immer wenn wir sie dann fragen, ob sie bei solchen Gedanken ein eher gutes oder ein eher negatives Empfinden hätten, antworten sie - sichtlich erstaunt, dass wir überhaupt eine solche Frage stellen - :"Wie kann man bei einer solch existenziellen Frage überhaupt ein gutes Empfinden haben ....."

Es scheint die verfestigte Überzeugung zu herrschen, dass als negativ einzuschätzende Situationen mit negativen Empfindungen zusammenhängen.

Unsere Antwort dazu mag sie überrraschen.
  • Es sind keineswegs die negativen Situationen, die ursächlich für negative Empfindungen sind!

Schauen sie bitte einmal bei sich genauer hin und prüfen Sie selbst:

  • Angenommen in den Nachrichten erscheint ein Beitrag über erneut verschlechterte Ozon-Werte und ein Wissenschaftler "warnt" ernsthaft, dass es längst weiter als nur "fünf vor zwölf" sei.
  • Bis zu dieser Meldung hattest du ganz "normale" Gedanken, warst vielleicht gerade in einem netten Gespräch - oder ähnlich.
  • Das Messergebnis ist im Rahmen einer Studie gemacht worden, die vielleicht vor einem Jahr begonnen wurde.
  • Als das Messergebnis vorlag, waren Ihre Gedanken überhaupt nicht bei diesem Thema, dennoch waren sie bekannt, nur halt Ihnen nicht.
  • Die Schlussredaktion und die Entscheidung zur Veröffentlichung erfolgte vor zwei Wochen. Auch zu diesem Zeitpunkt, waren Sie mit anderen Dingen beschäftigt, vielleicht im Urlaub, wo Sie es  sich gut gehen ließen ...
  • Erst durch die Verbreitung - also eine ganze Zeit später - erfähren Sie es. Jetzt hängen sich sozusagen Ihre Gedanken an diese Meldung und daraus entsteht das, was Sie jetzt "Betroffenheit" nennen.
  • Lassen sie uns das noch etwas "komischer" sehen, indem sie vielleicht überhaupt nicht diese Nachrichten gesehen hätten, weil Sie gerade eine andere Sendung eingeschaltet hatten....
Lassen Sie uns jetzt bitte genauer nachfragen - auch wenn es (noch) provokativ klingen mag:
  • Warum macht es Sie gerade in dem Augenblick "betroffen", als Sie die Meldung hören, über ein Ergebnis, was doch schon vor einiger Zeit feststand?
Wir stellen diese Frage deshalb so, damit deutlich wird, dass es nicht die Meldung ist, die Ihnen ein "schlechtes Gefühl" bereitet, sondern Ihre eigenen Gedanken dazu. Es macht einen gewaltigen Unterschied, dies zu wissen, weil Sie daran sehr schön erkennen können, dass Sie es selbst sind, der die "schlechten Empfindungen" verursachen!

Und was sind dann Ihre Gedanken, und woher kommen diese, und sind die bei allen Menschen gleich, die die gleiche Meldung gehört haben gleich?

Das wollen wir hier nicht vertiefen, empfehlen aber, diesen Fragen näher nachzugehen, denn Sie geben Ihnen einen  wirklich guten Einblick, wie Sie selbst zu "funktionieren" scheinen - nicht nur Sie, natürlich alle Menschen, also WIR alle.....

Nehmen wir an, Sie wären vielleicht ein Mensch, der es gern in Deutschland etwas wärmer hätte, vielleicht gar so ein Klima, wie in Spanien oder Süditalien, weil Sie dann nicht jedesmal zum Urlaub dorthin fahren müssten ..... (wieder wollen wir bewusst etwas zuspitzen ...)

Wären Sie ein solcher Mensch, könnte es dann nicht sein, dass Sie eine Meldung über Klimaerwärmung möglicherweise sogar "erfreuen" könnte?

Das Beispiel soll lediglich dazu dienen, zu zeigen, dass eine gleiche Meldung keinesfalls bei allen Menschen die gleichen Schlußfolgerungen auslösen wird - aber das kennen Sie ja von anderen Themen her ...

Und jetzt beobachten Sie sich bitte noch ein bißchen gründlicher:
  • Was genau war es, was zu dem schlechten Empfinden beitrug, die Meldung oder Ihre Gedanken?
  • Genau, die Meldung hat lediglich die Gedanken inganggesetzt und erst daraus entstanden die schlechten Empfindungen bzw. negativen Gefühle.
Gehen wir noch einen Schritt weiter und vergleichen wir 2 Personen, die völlig andere Gedanken zu der gleichen Meldung hatten.
  • Sie dachten vielleicht: "Wie schlimm, das ist bestimmt nicht mehr aufzuhalten ..."
  • Die andere Person dachte vielleicht: Es hat schon so oft negative Meldungen dieser Art gegeben, ganz sicher werden unsere Wissenschaftler bald eine wirksame Lösunfg finden.
Jetzt denken Sie selbst bitte einmal beide dieser Antworten und vergleichen Sie, ob Ihre Empfindungen gleich oder eher recht unterschiedlich sind.
  • Wir vermuten, bei Satz zwei geht es Ihnen wesentlich besser. Warum, denn die Meldung war doch die Gleiche .....?
Komisch - mit der Veränderung unserer Gedanken in Richtung "Hoffnung" werden auch unsere Empfindungen besser.
  • Woran mag das wohl liegen?
Könnte es nicht vielleicht daran liegen, dass es Gedanken gibt, die mit einer "richtigen" und einer "falschen" Sichtweise zusammenhängen?
Unser "richtig" und "falsch" ist nicht zu verstehen im Sinne von "besser für die Welt" oder den Planeten, sondern besser für den, der das denkt!

Lassen Sie uns hier zunächst unser Ergebnis - das Sie verblüffen mag - vorwegnehmen.
  • Unser Planet ist nicht und wird nie in Gefahr geraten, denn dafür ist dieses "Experiment" viel zu wichtig ...
Leben kann nicht vernichtet werden, und die Verbindung zwischen der physischen und nichtphysischen Welt ist nie unterbrochen. So etwas wie einen Planeten mit einer unglaublichen Präzision im Universum "rotieren" zu lassen oder so komplexe und faszinierende Ereignissen, wie z.B. unser Körper, vermögen wir kaum auf der Verstandesebene zu erschaffen.
  • Noch immer bilden sich unsere Wissenschaftler ein, "Wissen zu erschaffen". Lustig, wo sie eigentlich nur das, was bereits da ist, "öffnen" oder  "entschlüsseln"....
Es gibt keine Zeit - ist ein inzwischen unwidersprochener Kernsatz der Quantenphysik; Albert Einstein war nicht gerade hoch erfreut, als er dies erkannte (man kann das verstehen...)

Und nun die Antwort - diesmal als Frage formuliert:
  • Was glauben Sie wirklich,  wo (und von wem) über diesen Planeten entschieden wird?
Zurück zum Zusammenhang von Nachricht - Gedanken - Empfinden.
  • Das negative Gefühl hat absolut nichts mit der Meldung ansich zu tun, sondern nur mit Ihren Gedanken - aber das hatten wir ja bereits gesagt...
  • Das negative Gefühl ist das SIGNAL dazu, ob der Gedanke - aus der Sicht des Denkenden - nützlich oder schädigend ist .... genau nur das!
Damit würde sich eine Lösung ergeben, die so aussehen könnte:
  • Der Gedanke zur Meldung wurde aus der Sicht Ihrer umfassenderen Perspektive, aus der nichtphysischen Ebene als für Sie "falsch" bewertet...
  • Weil in diesem Sinne Ihr Gedanke falsch war, traten als Signal dazu die negativen Gefühle auf ...
Negative Gedanken zeigen Ihnen also immer,
  • ob Sie etwas für sich Nützliches oder Schädigendes erschaffen - ja erschaffen (!), denn Sie gestalten Ihre Realität selbst .... aber das wäre ein anderes Thema ....

Unsere Antwort zusammengefasst:
  • Wenn es Ihnen Freude bereitet, sich um die Umwelt zu kümmern, dann tun Sie es.
Und wenn nicht, dann eben nicht....

Aber wir prognostizieren, dass Sie bei Gedanken wie "Schädigung der Umwelt" vermutlich keine positiven Gefühle haben werden ....

Vermeiden Sie aber bitte eines, kritisieren Sie andere nicht, schon ga nicht "kämpfen" Sie gegen "Umwelt-Räuber" (Sie stärken diese nur unnötig)  und beschäftigen Sie sich nicht zu oft mit schlechten Nachrichten....

Achten Sie gut auf Ihre Empfíndungen - dann haben Sie den besten "Lebens-Routenplaner", den Sie bekommen können.

03.08.11

Ein Manager zieht Lebens-Bilanz ...

Die Frage:

Ich war lange Jahre in führenden Positionen in Wirtschaft und Verbänden tätig. Jetzt bin ich seit 3 Jahren in Ruhestand und ziehe BILANZ meines Lebens - zugegeben, eine ernüchternde Bilanz: Ich erkenne jetzt eigentlich keinen Sinn in meiner Arbeit. Habe ich vielleicht alles oder vieles falschgemacht? Und was könnte ich daran noch ändern?

Die Antwort:


So, wie dir geht es leider vielen Menschen, Wir stellen seit einiger Zeit fest, dass besonders viel Menschen, die im aktiven Leben in Führungspositionen waren (besonders Wirtschaft und Politik) im Rentenalter recht negativ ihr Leben bilanzieren.
Eigentlich ungewöhnlich, denn sie hatten doch augenscheinlich ein interessantes, abwechselungsreiches Leben, und dabei noch gut verdient....
Dennoch scheinen sie nicht zufreiden zu sein....

Die Haltung hat sicherlich viele Gründe, erscheint uns zwar nachvollziehbar, aber könnte trotzdem nicht stimmig sein.

Es wird dich vielleicht überraschen, dass wir deiner eher "resignativ" klingenden Lebenbilanz nicht folgen wollen.

Lass uns das kurz begründen:
  • Nur wenn du davon ausgehst - was der absoluten Mehrheit unserer Gesellschaft (leider) entspricht - dass dein Leben mit dem, was wir "Geburt" nennen begänne und mit dem, was wir "Tod" nennen, enden würde, dann könnten wir dir vielleicht folgen.
  • Wir gehen jedoch davon aus, dass LEBEN nie enden kann, es so etwas wie einen "Tod" deshalb nicht geben kann, lediglich das Leben sich transformeirt.
  • Nur ein sehr kleiner Teil dessen, was du als "ich" bezeichnest ist iüberhaupt n die physische Welt inkarniert, der weitaus größere Teil befindet sich nach wie vor auf der nichtphysischen Ebene.
  • Du hast dieses Leben selbst geplant, und dort, wo du stehst, das ist in Ordnung.
  • Du hast dir keine solchen Ziele gesteckt, wie die Welt zu "reparieren" oder dafür gar ein Unternehmen zu managen.
  • Du hast statt etwas zu "tun", etwas erfahren wollen, etwas, zu dem du vielleicht diesen Job gerade benötigt hast.
  • Eine solche Erfahrung ist weder gut, noch schlecht, sie ist einmalig, denn keiner - außer dir - hat und wird jemals die gleichen Erfahrungen mit den gleichen Empfindungen haben wie du!
  • Du bist auch nicht hierhergekommen, um - wie viele meinen - irgendeine Art von Vollkommenheit oder "Heiligkeit" zu erreichen, denn das bist du, ist  j e d e r  bereits  alles!
  • Und du muss auch nicht viele Jahre warten, viele Seminare besuchen oder mit deiner Vergangenheit hadern, um dich zu verändern. Das alles sind nur "Glaubensmuster" dieser Gesellschaft, die viel Leid herbeiführen, und genau so etwas verursachen, wie du jetzt gerade empfindest. Und "Glaubens-Muster" sind nichts anderes, wie Gedanken, die du oftmals wiederholt hast, und die deshalb zu deinen Überzeugungen wurden .... Und Gedanken lassen sich "umdenken" ...
  • Du hast die Möglichkeit, das alles  JETZT zu beginnen; die Quantenphysik hat Recht, so etwas wie "Zeit" ist nur eine Fiktion dieser Raum-Zeit-Realität.
Wir wollen dich jedoch dazu ermutigen, deinen Wandel möglichst zügig einzuleiten.

An dieser Stelle wird uns dann gern entgegengehalten, "ja, wenn das so einfach wäre ...".

Es ist einfacher, wie du denkst, denn du bist nach wie vor mit deinem Ursprung verbunden, und genau diese Verbindung solltest du jetzt beginnen zu aktivieren. Auch das geht recht einfach ...

Wir sollten darüber unser Gespräch - in der verabredeten Form - fortsetzen.

Deshalb hier nur ganz allgemein, und für jeden möglich: Beginne damit, dieine Veränderung als Absicht für dich zu formulieren, und schaffe dir Zielklarheit, über das, was du (ab jetzt) wirklich willst, und nicht, was andere meinen, was du solltest. Dies ist dein Leben, du bist das Original, um dich geht es.

Und noch etwas, das was wir Vergangenheit nenen, ist eben das, wie es heißt: Vergangen!
Also lass es das auch sein, starte ab JETZT einfach neu. Es gibt dazu eine schöne Brücke:
  • Ab sofort beginnt der erste Tag von meinem neuen Leben!

25.06.11

Wie sich die Denksysteme WAHRHEIT und WAHRNEHMUNG unterscheiden?

Wir sind es nicht nur nicht gewohnt,  mit Denksystemen umzugehen, sondern wir vermischen auch aus Unkenntnis gern die Begriffe.

Deshalb wollen wir einige ausgewählte Begriffe dem jeweiligen Denksystem zuordnen, für das sie stehen.

Das ist alles andere als eine Zuordnung zur besseren Verständigung, es schafft vor allem mehr Klarheit, in welchen Bezügen man sich bewegt, denn WAHRHEIT ist in unserem Kontext etwas völlig anderes als WAHRNEHMUNG....

Dem Denk-System der WAHRHEIT sind z.B. folgende Eigenschaften zuzuordnen:
  • Unveränderlichkeit
  • Ewigkeit
  • Unzweideutig
  • kann unerkannt sein - aber nicht verändert werden
  • Sie gilt für alles, was durch die Quelle erschaffen wurde - und nur das, was sie erschafft ist wirklich
  • Sie liegt jenseits des Lernens, weil sie jenseits von Zeit und Prozess liegt
  • Sie hat kein Gegenteil, keinen Anfang und kein Ende
  • Sie ist einfach
Dem Denk-System der WAHRNEHMUNG sind z.B. folgende Eigenschaften zuzuordnen:
  • Welt der Zeit
  • Welt der Veränderung
  • Anfänge und Enden
  • Beruht auf Deutungen, nicht auf Tatsachen
  • Welt der Geburt und des Todes
  • Gründet auf Glauben an Mangel, Verlust, Trennung und Tod
  • Wird gelernt statt gegeben
  • Ist selektiv in ihren Wahrnehmungs-Schwerpunkten
  • Ist instabil in ihrer Funktionsweise und falsch in ihren Deutungen
  • Ist aus dem Glauben an Gegensätze und getrennten Willen gemacht, die im ständigen Konflikt mit sich selbst und der Quelle stehen
Bedenke:
  • Beide Denk-Systeme sind in jeder Hinsicht gegenteilig!

14.06.11

Die ZEIT - Nur eine Fiktion von WAHRNEHMUNG?

Frage:
Man hört inzwischen, dass es eigentlich keine Zeit gibt. Ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen ....

Was in vielen Denk-Konzepten seit langem unstrittig ist, gehört seit einiger "Zeit" (da haben wir bereits das Dilemma mit der "Zeit" im Sprachgebrauch) auch zu den kaum mehr in Frage gestellten Annahmen der Quantenphysik. 
Ähnlich kommen auch zahlreiche spirituellen Konzepte daher; auch sie konstatieren fast übereinstimmend, dass alles JETZT sei, Vergangenheit und Zukunft lediglich Konstruktionen unseres Verstandes.

Das hört sich zunächst blendend an, und in vielen spirituellen Seminaren gehört es zum (unbefragten) Standard-Wissen.

Aber bereits die banale Frage, wie das denn "funktionieren" könnte, bringt die Teilnehmer recht schnell dramatisch durcheinander, denn es ist offensichtlich eine "Denk-Figur", die das Fassungsvermögen unseres Verstandes erheblich zu überfordern scheint.

An dieser wichtigen "Denk-Gabelung" kann es aber eigentlich kein "Ausweichen" mehr geben, die Frage muss eindeutig mit "Ja" oder "Nein" beantwortet werden, denn wie die Antwort ausfällt, danach sind keine der folgenden Antworten mehr vergleichbar ...- und so etwas wie einen Kompromiss zu "pflegen" ist absolut unmöglich, denn ein  "bißchen" Zeit oder "Nicht-Zeit", das ist unmöglich!

Nehmen wir einen recht einfachen Vorgang aus dem, was wir üblicherweise unseren Lebensalltag nennen, vielleicht so etwas "einfaches", wie die Geburt eines Kindes.

Die gängige Meinung, allseits bekannt, ist die, dass ein Kind "gezeugt" wird und nach dem Durchlaufen eines embyonalen Entwicklungszeitraumes geboren wird. Wie durch ein "Wunder" scheint ein neuer Mensch zu entstehen ... So etwa - leicht verkürzt - bewertet der ganz überweigende Teil unserer Gesellschaft diesen Ablauf.

Konfrontiert man diese Situation jedoch mit der Annahme, dass es eigentlich keine Zeit gibt, kommt man in erhebliche Erklärungsnöte, denn für jeden nachvollziehbar, ist von der Zeugung bis zur Geburt schon einige Zeit vergangen - eine Zeit, die es doch eigentlich nicht geben dürfte. ...

Für unseren Verstand ist das eine schier unüberbrückbare Situation, denn er ist seit jeher darauf trainiert, mit Zeit umzugehen, die Denk-Kategorien von Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft sind bei uns fest verankert.  

Unterstellt, Zeit (und Raum) seien nicht geegeben, taucht die Frage auf, wie das mit der Geburt dann zu erklären wäre.

Nehmen wir einen einfachen Vergleich, den jeder fast jede Nacht erlebt, unsere Träume. Im Traum selbst ist uns selten bewusst, dass wir träumen. Das wird uns erst klar, wenn wir aus dem Traum erwacht sind. Unter der Voraussetzung, wir hätten irgendwann einmal unendliche viele "Traumgeschichten" entwickelt und diesen enormen Vorrat abgespeichert, von dem wir Nacht für Nacht Inhalte abrufen können.

Man wird einwenden, dass es ja wohl einen Unterschied gäbe zwischen einem Traum und dem, was wir hier erleben, wie in diesem Falle einer Geburt, eben das schreiende, strampelnde, nette, suße Wesen, das man doch "verdammt real" anfassen und dem man doch "real"  kommunizieren kann - gestern, heute, morgen ...

Dazu einige kurze Hinweise:
  • Unter einem Elektronenmikroskop betrachtet, sieht das Kind alles andere als ein fester Körper aus ...
  • Tag für Tag sterben Millionen von Zellen des Kindeskörpers und entstehen mindestens so viele neu ...
  • Im Traum erscheint alles uns doch irgendwie sehr wirklich, wir erkennen im Traum nicht, dass wir das nur träumen ...
Wir wollen das hier nicht weiter thematisieren, denn es geht weniger darum "Antworten" zu geben, als vielmehr entsprechende Fragen zu stellen, scheinbar so verfestigte Denk-Strukturen (gedanklich zumindest)  "in Frage" zu stellen, also das DENKEN für neue Möglichkeiten zu öffnen ...

Was ergeben sich schon bei einem Lebensausschnitt wie "Geburt" für Konsequenzen, wenn man gedabklich damit "spielt" und fragt:
  • Und was wäre wenn ....  
Was deuten sich da für völlig neue Perspektiven an, z.B. für die Politik ....

Und wenn wir uns über die Geburt "wundern", was bitte wäre dann der "Tod", wenn es keine Zeit gäbe?

08.05.11

In der Wahrnehmung "Osama bin Laden" - Und in der Wirklichkeit ....?

Die Geschichte ist umstritten, wie Herr bin Laden zu dem kam, was wir gemeinhin als Tod zu bezeichnen gedenken.

Es gibt Skeptiker, die keinen "rechtfertigenden Notstand" gelten lassen wollen, bis hin zu "glühenden" Nationalisten, die das Handeln der USA-Spezialtruppe in Pakistan uneingeschränkt bejahen wollen.

So ist es halt, in dem gewohnten Denk-System, was wir als Wahrnehmung bezeichen. Analysieren, urteilen, rechtfertigen, dikutieren ..... gewohnte Abläufe in dem uns gut bekannten Denk-System der Wahrnehmung.

Würden wir einen Wechsel im Denk-System bereit sein zu vollziehen, könnte vieles (whrscheinlich alles) doch ganz anders aussehen, denn im Denk-System, das wir Wirklichkeit nennen, gibt es solche "Rituale" nicht, denn dort ist alles EINS, alles unveränderbar und bewegt sich in einem sehr machtvollen Gesetz, dem Gesetz der Liebe.

Dieses Gesetz gilt für alles, überall und immer. Und in einem solchen Gesetz gibt es folglich auch keine "Rollen-Spieler", keinen, der sich für den Präsidenten der USA hält, keinen der sich als gewaltbereiter Weltveränderer begreift, denn es gibt auch nicht das, was wir für Körper halten.

Dort gibt es nur das, was der Wille der Quelle ist, das was die einen als Ursprung, die anderen als Gott oder wie auch immer nennen.

Um keine unnötigen "Ablenkungen" zu provozieren, nennen wir es hier schlicht die "Quell-Energie" oder - einfach - "Das Leben".

Das was wir sehr oft als "Wirklichkeit" begreifen, ist weit entfernt von dieser wahren Wirklichkeit, denn all dies ist einer stetigen Veränderung anheim gestellt, was wahre Wirklichkeit nicht sein kann. ....

Die Ebene der Wahrnehmung ist die Ebene der Körper, nicht nur der physischen, sondern wohl auch der anderen, gemeinhin als "Mental-Körper" bis hin zu "Kausal-Körper" genannt - eben alle Körper, deren wichtigster Sinn und Zweck die getrennte Wahrnehmung ist, eben das Anderssein.

  • Der Wirklichkeit jedoch ist jede Art von Trennung fremd, sie kennt nur EinsSein ...
Auch die Quantenphysik nimmt verstärkt diesen Standpunkt ein, den Standpunkt, dass alles letztlich "eins" sein muss und unverändert.... 

Raum und Zeit also nur eine Fiktion, eine Wahrnehmung in unserer physischen Dimension, aber eben keine Wirklichkeit ...?

Wir nähern uns einer spannenden Phase des Denkens:
  • Wenn es keine Zeit gibt, dann ist so etwas wie Vergangenheit und Zukunft auch ohne Bedeutung. ...
Aber "Herr bin Laden" hat doch ..... - und der Herr Obama ist doch schließlich Präsident der USA, werden viele jetzt einwenden.

In der Wahrnehmung mag das so sein, aber nicht in der Wirklichkeit!

Dort gibt es keine "Rollen-Spieler", keine "besseren oder schlechteren" Menschen, dort gibt es nur EINS, EinsSein mit der Quelle und dem LEBEN....

Dort gibt es eben keine Veränderung, dort herrscht nur reiner Geist.

Was muss geschehen sein, um diesen scheinbaren Widerspruch aufzulösen, ein Widerspruch, der zu dem geführt hat, was wir hier als zwei Denk-Systeme bezeichnen, die nichts miteinander zu tun zu haben scheinen ...

Wenn sich aber nichts verändern kann in der Wirklichkeit, wie konnte es dann zur Wahrnehmung kommen und zu´r Entstehung der zentralen Figur dieser Wahrnehmung, den Körpern, genau solchen, die hier als "Herr bin Laden" und "Herr Obama" in Erscheinung getreten sind, und um die sich die Emotionen zu wahren Diskussionswogen empor geschaukelt haben.

Die Begriffe von Raum und Zeit ordnen die Quantenphysiker ebenfalls dem "Reich" der Fiktionen zu. Wenn dem so ist, dann könnte doch eigentlich nichts geschehen sein, zumindest nichts Wirkliches.

Aber das ist doch geschehen, rebelliert der Verstand, ebenfalls dem Denk-System der Wahrnehmung zuzurechnen, denn auch er befindet sich ständig in Veränderung, ist kaum zu bremsen und produziert ständig "Wenn und Aber", eine stabile Grundlage jeder Analyse und jedes Urteils..., also der Wahrnehmung!

Natürlich nehmen wir an, dass dies geschehe oder geschehn sei.Dies wollen wir - aus Sicht der Wahrnehmung - keinesfalls bestreiten. Aber dennoch bleibt, in der wahren Wirklichkeit hat dies keine "Spuren" hinterlassen, wurde es wohl noch nicht einmal zur Kenntnis genommen....

Die Quelle, Gott, das Leben ..... alles Begriffe in Verbindung mit der Wirklichkeit, schauen dem "Treiben" in der Wahrnehmung quasi "tatenlos" zu?
So muss es sein, auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen, meinen wir doch, dass der "Herr bin Laden" schon "vor Gott" seinen wirklichen "Richter" haben wird, und "Herr Obama" für seinen Befehl so etwas wie einen "Sonder-Bonus" bekommen müsste...

Aber wahre Wirklichkeit und Wahrnehmung können einander nicht berühren, denn es kann nur eine Wirklichkeit geben, und die ist halt unveränderbar, und unterscheidet niemals so, wie wir dies gern in der Wahrnehmung tun - gerade in diesem Beispiel besonders intensiv und voller  "Leidenschaft". ...

Die Weisheit der Sprache, in der Tat, hier zeigt sie sich, das Wort Leidenschaft verrät es, als das, "was Leiden schafft".... -und wer wollte verhehlen, dass in unserer "Wahrnehmungs-Welt" Leiden und Schmerz eine große Rolle spielen.

Wenn nichts sich der Wirklichkeit entziehen kann, wie kam es dann zur Wahrnehmung mit ihren Milliarden von total ausdifferenzierten Körpern, tollste "Rollen" und "spektakukärste" Entscheidungen, aber nichts von Bedeutung ....

Herr de Gaulle, ein früherer französicher Präsident hat dies schön und markant zusammengefasst in dem Satz:
  • Die Friedhöhe sind voll von unentbehrlichen Menschen ...
Wenn das die beiden Herren und ihre engagierten "Mit-Spieler" doch bloß schon einmal geprüft hätten ...

So glaubt Herr Obama, er sei ein guter Mensch, was sicherlich auch Herr bin Laden von sich geglaubt hat - und beide glauben tatsächlich, sogar über Leben und Tod entscheiden zu können....

Solche Naivität - wäre das Teil der Wirklichkeit, was wäre das für eine Situation, für eine ....

Aber die Wirklichkeit kennt keinen Tod, sie kenn nur immerwährendes LEBEN....
Also hat der Obama einen "Nonsens-Befehl" gegeben und der in Laden etwas zerstören wollen, was es eigentlich nicht gibt?

Und das merkt keiner, und alle machen "ernsthaft" weiter?
Das ist schwierig mit dem "merken", denn der Geist, dem wir als Menschen allesamt angehören, hat diese Trennung (der Wahrnehmung von der Wirklichkeit) selbst als idee kriert und im wahrsten Sinne des Wortes davon "geträumt", dass Illusionen wirklich zu machen sind. Aber Illusionen können einfach nur weitere Illusionenen kreieren, niemals aber Wirklichkeit erschaffen!

Und wenn es (in der Wirklichkeit) keine Zeit gibt, dann kann auch nichts in der Vergangenheit oder Zukunft geschehen (sein)....
  • Das wäre ja wie in einem Traum!
Irgenwie schon, denn nur mittels Traum ist etwas möglich, was eigentlich unmöglich ist, die Schattenfiguren aus Platins Höhlengleichnis lassen grüßen.

Aber auch auf der Eben der Wahrnehmung könnte das Verhalten dieser beiden Herrn - und vieler vieler ähnlicher Damen und Herren - weltweit irgendwie komisch wirken, z.B. im Daseinskreislauf der Wahrnehmung, von Inkarnation zu Inkarnation.

Herr Obama, diesmal ein Präsident, davor und danach machen Wiederholungen im gleichen "Rollen-Spiel" keinen Sinn, ehr spielt man wohl die "Anti-Rolle" ...... also der Herr bin Laden (natürlich wird er das vergessen und einen anderen Namen tragen) könnte dann vielleicht Kirchenfürst sein und der Herr Obama vielleicht als Volksbefreier "tätig" werden....

Wir erleben beim "Denk-Wandern" - wie wir es oft bezeichnen - in der Regel zwei Dinge:
  • Die scheinbar so klaren Ergebnisse kommen ins "Schwimmen", machmal ind "Trudeln", und
  • oft genug ist eher das Gegenteil das angemessenere, bzw. plausiblere Ergebnis.
Daqs macht nachdenklich, zumindest dann, wenn man ahnt, um was es geht.
Dann beginnt man zu ahnen, warum so vieles so anders läuft, als es eigentlich laufen könnte oder sollte ...

Im Denk-System der Wahrheit bleibt dann - bezüglich des Menschen - nur wenig übrig, wie wir es jetzt zu sehen bereit sind.

Dann werden Annahmen, wie Krankheiten, Leiden, Konflikte, Kriege, Ängste ganz anders erkannt, denn ein kranker Geist, ein leidender Geist, ein Geist in Konflikt, gar im Krieg oder angstvoll seiend, wirkt dann eher komisch ...

"Mein Reich ist nicht von dieser Welt" - ein solcher Satz erfährt in diesem Kontext dann eine völlig neue Bedeutung und der menschliche Geist ein autrennbarer Geist der Quelle, mit gleichen Fähigkeiten ausgestattet, wie das LEBEN selbst - was, wenn wir das zu denken bereit wären, würde dann auf und mit diesem Planeten geschehen (müssen)?

Denken in zwei Systemen eröffnet uns völlig neue Perspektiven. Wo sind bloß die Förderer - und gibt es überhaupt solche, und wer hat wirklich ein Interesse an solchen kühnen Denk-Variationen?

02.05.11

Der Körper - Ein seltsames Gebilde jenseits der Wirklichkeit?

Der Körper hat in unserer Gesellschaft zweifellos die dominanteste Stellung. Er ist das "Gefährt", über das sich unser gesamtes Leben abwickelt. Das scheint so weit zu gehen, dass wir den Körper gleichsetzen mit dem, was wir gemeinhin "ich" nennen.

Wer Zweifel an dieser Gleichsetzung hegt, wird mindestens belächelt, meist einfach ignoriert.

Der Körper ist die "Kult-Figur" unseres Lebens schlechthin. Er wird gepflegt, beurteilt, operiert, ernährt, zum Arbeiten genutzt, mit Titeln behangen, bekleidet, usw.. Wir nutzen seine Sinne, sehen schöne Landschaften, nehmen unangenehme Gerüche wahr, finden heraus, welches Essen besser schmeckt und unterscheiden angenehm klingende Musik von Geräuschbelästigungen. 

Dieser Körper ermöglicht uns von A nach B zu gehen, ein Auto zu fahren, zu telefonieren, eine Rolle zu spielen und in dieser von anderen erkannt zu werden.

Milliarden von Zellen, differenziert nach Funktionsbereichen, lassen ihn als so etwas wie ein "Wunder der Natur" erscheinen, scheinbar entstanden durch eine geschlechtliche Vereinigung und im Mutterleib zu einem vollwertigen Gebilde entwickelt, das nach 70, 80 - oder auch mehr Jahren - eines Tages einfach aufhört zu "funktionieren". Wir nennen dies den (scheinbar) unvermeidlichen Tod.

Hier scheint all die Bedeutung, die wir unseren Körpern gegeben haben, scheinen alle "Investitionen" in sich zusammenzufallen und zu Staub zu zerfallen...

Ein weiser Politiker brachte dies irgendwie auf den Punkt:
  • "Die Friedhöfe sind voll von unentbehrlichen Menschen".... (Körpern)

Dieser Satz - sofern man bereit ist, einen Augenblick stehenzubleiben und ihn auf sich wirken zu lassen - hinterlässt eine tiefsinnige Spur, deutet die Spur an, über die seit Jahrhunderten  Menschen in abertausenden von Abhandlungen sinniert und geschrieben haben, ohne je zu einem überzeugenden Ergebnis gekommen zu sein. Der Satz impliziert Fragen wie:

  • Wozu das ganze "Spiel mit den Körpern"?
  • Was wäre der Nutzen - und für Wen?
  • Gibt es eine Ursache, eine Wirkung, einen Zweck?
Geboren zu werden, um aufzublühen, langsam aber scheinbar unaufhaltsam zu verfallen und dann zu sterben - macht so etwas Sinn?

Und dazwischen liegt eine mehr oder weniger ergiebige, schwere oder leichtere, gesündere oder kränkere Zeit, die wenn sie um ist, eigentlich nichts anderes mehr beinhaltet als gedankliche Konstrukte, genannt Erinnerungen...

Und es scheint nicht einsehbar zu sein, dass einige Körper mehr mit dem Problem der Überernährung zu tun haben, während andere Körper um Wasser und Überlebensernährung "kämpfen" müssen.

Es scheint keinen Sinn dafür zu geben, dass die einen Körper scheinbar zufällig von Naturkatastorphen "dahingerafft" werden, während die anderen Körper bereits ihre "Sicherheit" fundamental bedroht fühlen, weil die wirtschaftliche Komfortzone leicht vibriert.

Wir finden scheinbar keine Erklärung dafür, dass die Körper der einen Reichtum anhäufen, mehr als sie jemals ausgeben könnten, während die anderen Körper - qua Geburt - dazu "verurteilt" scheinen, durch Spenden und Entwicklungsgelder dieser Gruppe die Funktionsfähigkeit ihrer Körper gerade so leidlich 30 bis 40 Jahre aufrecht erhalten können.

Wie ließe sich "rechtfertigen", dass der Körper des einen blind, taub oder anderswie tendenziell lebenslänglich funktionsbegrenzt scheint, während die anderen ihren Körper zu immer mehr Hochleistungen "auftunen", um Medaillien, Ansehen oder hohe Bezahlung zu erhalten?

Wir wissen, dass keine Wirkung ohne Ursache sein kann. Was wäre also die Ursache solcher für uns unerklärlichen Wirkungen? Und was wäre der Zweck, dass unsere Körper so uneinsehbar andere Bedingungen in ihrer Lebenszeit über sich ergehen lassen müssen?

Der erste Versuch einer Denk-Entgrenzung ...

Könnte hier vielleicht so etwas helfen wie ein Glaube an Re-Inkarnation (Wiedergeburt), ein Glaube, den auch das Christentum früher stark pflegte und andere Religionen und Glaubensrichtungen bis heute stabil annehmen? 

Vielleicht - denn die Wiedergeburt impliziert so etwas wie "lernen" und "erfahren", um sich stetig zu vervollkommenen. Für ein solches "Glaubensmuster", könnte es schon Sinn machen, in einem ständig wechselnden Daseinskreislauf besondere "Lernerfahrungen" zu machen. Dann hätten wir etwa folgenden Verlauf:
  • In diesem Leben beabsichtige ich ........ zu machen (zu erfahren), weil ich im letzten Leben das Gegenteil von dem repräsentiert habe.
So wird der Mörder aus diesem Leben, im nächsten Leben das "Opfer" erfahren wollen, die Bettlerin des letzten Lebens, das Leben als Millionär führen, der Arzt wird den Kranken spielen, die Angepasste, die Führungsperson, usw., usw.

Ein Kreislauf ohne Ende, "Karma" wird quasi zum "Klebstoff" für die "freudige Mitwirkung" im "Spiel der nie enden könnenden/wollenden Vervollkommnung"....

Aber was wäre der Sinn dieses Spiels, genannt Daseinskreislauf?

Für die einen ist es klar - es geht um Vollkommenheit. Das provoziert die Fragen:

  • Vollkommenheit wozu?
und
  • Muss nicht etwas unvollkommen sein, wenn es vollkommen werden soll?
In den wohl bekanntesten Channelings der Neuzeit, dem "Law of Attraction" (Gesetz der Anziehung) dient dieser Daseinskreislauf der nie enden könnenden Evolution des Universums. Die Wünsche der Inkarnierten sind sozusagen das Energiepotenzial für den Prozess der Ausdehnung des Universums.....

Ein kleiner Wechsel des Denksystems ...

Zu welchen Ergebnissen würde man kommen, wenn die Annahme, dass Vollkommenheit erst gelernt werden müsste, so nicht zutreffend wäre?

So, wie im vorhergehenden Denk-System, eine ungeklärte Annahme zur Begründung dieses Denk-Systems gemacht wird, deren Verifizierung entweder nicht möglich (oder gewollt) ist, genauso "kühn" könnte man dieses Denk-System umkehren und Vollkommenheit als "Datum" (feststehende Bezugsgröße) setzen.

Etwas geschaffen als "Ebenbild Gottes" (oder der Quelle, des Ursprungs, der Seele.... , wie wir dies gern ausdrücken, um keine unnötigen Denk-Blockaden aufzubauen), könnte nicht anders sein als vollkommen, weil sonst auch die Quelle nicht vollkommen wäre oder zumindest etwas "Unvollkommenes" geschaffen hätte.
Wir sprechen hier bewusst nicht von Körpern, weil nicht erkennbar ist, warum der Ursprung überhaupt einen Körper hätte schaffen sollen und weil leicht erkennbar und erfahrbar ist, dass kein Körper vollkommen ist; vollkommen gesund, vollkommen schön, ....... eben total vollendet...

Wenn - unter diesen Voraussetzungen - der Ursprung keine Körper gemacht hat, weil diese nicht volkommen sind, was man spätestens beim Eintritt des Todes bemerkt, wer oder was ist dann der "Konstrukteur" - und was wäre der Zweck des Körpers?

Wir müssen das hier nicht vertiefen, denn hier geht es zunächst nur darum zu zeigen, dass ein Wechsel im Denk-System zu völlig anderen Ergebnissen führen muss. 

Für die Quelle scheint es keinen Sinn zu machen, einen unvollkommen Körper auf eine nie enden wollende Reise - ohne Sinn und Zweck - zu schicken. Das wäre in der Tat eine grausame Vorstellung von einer vollkommenen Quelle ...

Und warum sollte ein solcher Körper, den die Quelle geschaffen hätte, krank, behindert oder was auch sein, leiden oder Schmerzen haben (müssen) - wo er doch vollkommen sein muss?

Wir vermögen keinen plausiblen Grund zu erkennen, obgleich - zugegeben - einige Argumente recht einleuchtend daher kommen.

Hier haben wir es scheinbar mit einer Art Überlappung der beiden Denk-Systeme zutun, dem Denk-System der Wirklichheit und dem Denk-System der Wahrnehmung.

Der Körper unterliegt z.B. der Veränderung und stirbt irgendwann. Damit ist er eindeutig ein Teil des Denk-Systems der Wahrnehmung, keinesfalls dem der Wirklichkeit.

Kompliziert? Nein, eigentlich nicht, aber fundamental unterschiedlich in den Ergebnissen.

Und was wäre nun der Körper und warum hat er eine solch zentrale Bedeutung? 

Er muss eine Ursache und einen Zweck haben! Könnte der nicht vielleicht in dem liegen, was wir so gern bewundern, der sog. Andersartigkeit, der Unterschiedlichkeit - letztlich der symbolisch signifikanten Trennung voneinander ...

Während die Quantenphysik uns nahelegt, das scheinbare Getrenntsein besser aufzugeben und davon spricht, dass alles miteinander verbunden, sozusagen untrennbar ist, scheinen die Körper ein sichtbares, wahrnehmbares Sysmbol für "Trennung" und Getrenntsein darzustellen.

Das sollte uns aufmerksam werden lassen, und Herausforderung genug sein, denn (fast) jedes unserer (scheinbaren) Probleme und Konflikte hat mit Körpern zu tun, die sich getrennt erleben (wollen / sollen?).

Jetzt scheint es unbequem zu werden, zumindest verwirrend.

Da Körper wohl kaum aus sich heraus entstehen können, auch wenn dies so scheint, bedarf es einer geistigen Leistung sie hervorzubringen. Getrennter Geist - wie kann das möglich sein, wenn Geist ein Teil der Wirklichkeit ist?

Dass der Körper stirbt - also einer gravierenden Veränderung unterliegt - muss uns nachdenklich machen, zumal Wirklichkeit unveränderlich ist und folglich auch unsterblich.

Was aber wäre dann die "Zweckbestimmung" des Todes.

Da Körper wohl nur in Verbindung mit Raum und Zeit möglich sind, die - so die Quantenphysiker - auch wiederum sehr fragwürdig sind, nähern wir uns langsam so etwas wie einer Annahme von Virtualität.

Die Körper nur virtuell? Eine schier unglaubliche Provokation, erleben wir doch täglich über unsere vielschichtigen Gefühle, dass sie "verdammt" real wirken. Und was erleben wir, wenn sie sterben?

Halten wir fest:
  • Das, mit dem wir uns zu identifizieren scheinen, ohne das wir uns kaum vorstellen können, vergeht, obwohl Leben unvergänglich ist.
  • Über die Re-Inkarnations-Forschung gibt es immer wieder Hinweise darauf, dass "Wir" schon andere Leben gelebt haben, nur sahen diese Körper immer anders aus ...
  • Beim Tod bleibt eine "Hülle ohne Wert" zurück - die wir eigenartigerweise zu "beerdigen" uns berufen fühlen, gleichsam wissend, dass dies nicht "Wir" sind ....
  • Und dieser Geist, der den Körper immer wieder überlebt, scheint nichts anderes zu tun zu haben, als dieses "komische" Spiel fortzusetzen ...- Ein Daseinskreislauf folgt dem Nächsten ...
Jetzt wird die Frage nach dem Zweck immer drängender:
  • Was bewegt diesen Geist, ein solches Spiel mit Körpern immer wieder aufs Neue zu inszenieren, und gleichsam dabei alle Erinnerungen der vorhergegangenen "Leben" zu tilgen?
Na, eben wegen der Vervollkommnung, werden die einen sagen, was aber auch nicht gerade überzeugend wirkt und eigentlich keinen wirklichen Sinn ergibt.
Na, eben wegen dem ewigen Fortschreiten der Evolution, was aber ebenfall nur sehr bedingt zu überzeugen vermag....

Das Spiel der Körper, also eine sinn- und zwecklose Veranstaltung, so eine Art Daseins-Poker?

Das wäre wohl zu einfach, zu wenig Geist für einen Geist, der ganze Universen erschaffen hat und mit einer fantstischen Präzision am Laufen hält, ein Geist, der auch am "Produzieren von Körpern" beteiligt sein muss. Körper, die schon eine Augenweite von Funktionalität sind, auch wenn sie kränkeln oder behindert sein können oder gar sterben.

Wozu das alles, wozu mit Körpern? 

Solange wir im Denk-System der Wahrnehmung bleiben, werden wir diese Frage nie beantworten können, denn wir können nicht über die Grenzen dieses Systems hinweggehen, schon gar nicht mit unserem Verstand, auch nicht, wenn wir den Schritt wagen würden, das Denken vom Gehirn in den Geist zu verlagern, was (mindestens) angebracht wäre.

Erst nach einem Wechsel des Denk-Systems, dem System im Kontext der Wirklichkeit, eröffnen sich Perspektiven für Lösungen, wie:
  • Die Körper machen den Unterschied zwischen Wirklichkeit und Wahrnehmung aus.
  • Körper ermöglichen, die Trennung von der Wirklichkeit, also auch von der Quelle wahrnehmbar zu machen ...
Und was wäre dann dieser Zweck - und warum wäre er von der Wirklichkeit akzeptiert worden, die doch allmächtig, allwissend und überall ist?

Wenn die Wirklichkeit nur deshalb wirklich sein kann, weil sie sich zwar ausdehnt, aber nicht verändert, dann können die Körper nicht Teil der Wirklichkeit sein und hätten mit der Quelle nichts zu tun, ja würden von der Quelle nicht erkannt werden können ....

Und dennoch gibt es sie, jeder davon überzeugt, etwas Individuelles zu sein, sich abgrenzen zu wollen / zu sollen ...

Quantenphysikalisch würde man einen Körper als so etwas wie eine "stehende Welle" bezeichnen können. Gemeint ist damit, dass sie durch Beobachtung als solche besteht und erst kollabiert, wenn die Beobachtung endet.

Tod - weil die Welle kollabiert? Der Geist als Beobachter? Kann aber ein Geist vom Ursprung getrennt sein? Grundsätzlich wohl nicht, außer:
  • er würde so tun "als ob" ....
Denn der Geist ist mächtig, unstreitig. Er kann wohl alles, ausgenommen etwas zu sein, was nicht der Wirklichkeit entspricht.

Es gibt wohl nur eine Möglichkeit, damit das geschehen könnte, und das wäre so etwas, was wir beinahe jede Nacht erleben:
  • Einen Traum zu träumen, den wir erst als Traum erkennen, wenn wir aufgewacht sind ....
Dann wären die Körper:
  • Projektionen (eines Teils) des Geistes, der annimmt getrennt sein zu können, getrennt von der Wirklichkeit, was es eigentlich nicht geben kann.
Und was wären dann Kriege, Konflikte, Krankheiten, Leiden, Schmerz .... und Arbeit?

Sie ahnen, welche Reichweite ein Wechsel im Denk-System haben kann, haben muss?!


 

04.04.11

Q2W2 - DENK-OPTIMIERUNG durch DENKEN in SYSTEMEN ...

DENKEN hat ganz offensichtlich etwas damit zu tun, wie wir uns selbst sehen:
  • Nehmen wir an, wir seien ein Körper und unser Gehirn ist der DENKER, dann hat dies eine völlig andere DENK-Voraussetzung zu dem, wenn wir annehmen, wir hätten lediglich einen Körper, der Geist sei der DENKER und das Gehirn nur ein "Transmitter".
Schon eine solche Betrachtungsweise kann - ja muss - zu recht eindeutig anderen DENK-Konsequenzen führen.
Zwar scheinen beide vorstehenden Denk-Bezüge unterschiedlich zu sein, dennoch haben beide etwa gleiche DENK-MUSTER. Verwirrend? Sicherlich, denn wir sind nicht gerade "DENK-VIRTUOSEN" und ganz sicher nicht gewohnt gleichzeitig auf verschiedenen DENK-EBENEN uns zu bewegen.
Viel eher lieben wir das "Alte und Gewohnte" - zu so etwas wie DENK-SPIELEN neigen wir nur in Ausnahme-Situationen, eher so aus Spass ...

Gehen wir noch einen ganzen Schritt weiter und nehmen an:
  • wir seien das Alles nicht, sondern wir seien gar ein Teil des Ursprung, der Quelle oder wie immer man dazu sagen mag, sozusagen das, was die einen als Gott bezeichnen.
Kommt schon Widerstand oder Widerwille auf oder denken Sie gar, das anmaßend oder arrogant?

Gerade eben haben wir das getan, was man einen "Quanten-Sprung" im DENKEN nennen könnte. Da "Quanten" nicht Teil der WIRKLICHKEIT sind, sondern der WAHRNEHMUNG ist der Begriff eigentlich nicht korrekt, aber zur Veranschaulichung durchaus geeignet.
Besser wäre die Bezeichnung "DENK-SYSTEM", denn es scheint grundlegende Merkamale zu geben, die höchst unterschiedlich sind, und das hat Folgen, erhebliche Folgen, besonders für die Ergebnisse des DENKENS.

Versuchen wir das Vorstehende etwas zu strukturieren. 

Wir erkennen in dem einen DENK-SYSTEM, dass z.B.
  • Alles ständig im Fluss zu sein scheint, nichts konstant ist.
  • Keine Verlässlichkeit zu bestehen scheint, nur Wahrscheinlichkeiten.
  • Alles scheint zu kommen, sich zu entwickeln und zu vergehen.
  • Alles scheint anders, scheint  total verschieden und getrennt zu sein., usw.
Wir bezeichnen das als das FELD der WAHRNEHMUNG.

In dem anderen DENK-SYSTEM muss es genau entgegengesetzt zuzugehen:
  • Alles scheint zu ruhen, 
  • Alles ist verlässlich, klar bestimmbar
  • Nichts scheint zu kommen, alles ist immer da, keine Veränderung, kein Vergehen.
  • Alles ist gleich, nichts ist voneinander getrennt, usw.
Das sind natürlich nur Beispiele für System-Unterschiede, aber sie sind gewaltig!

Zurück zu unserer Ausgangsfrage, die Frage nach unserer Identität. Obgleich wir diese zentrale Frage gern ausklammern, kommen wir bei jeder Form einer DENK-Optimierung daran eigentlich nicht vorbei, denn sie bestimmt unsere Überzeugungen.

Dazu einige Erläuterungen - vielleicht aus dem Bereich Gesundheit:

  • Wer glaubt, dass er oder sie lediglich ein Körper sei, für den hat Krankheit eine völlig andere Bedeutung als den, der überzeugt davon ist, dass er oder sie eigentlich geistigen Ursprungs sei, der Körper dem Geist folge und der Körper nur über wenig oder keine Eigenständigkeit verfüge. Während der eine ständig in irgeneiner Form von Vorsicht und Angst vor Krankheit sich befindet, ergänzt der andere die Körperhygiene durch "geistige Hygiene", achtet mehr auf sein Denken, und vertraut drauf, dass sein Körper dem Geist folgt...
Ahnen Sie welche Unterschiede jeder andere DENK-ANSATZ  für den gesamten Gesundheitssektor haben müsste?
  • Die eine Gruppe wird etwa sagen: Wenn ich mich gesund ernähre, regelmäßig Sport treibe, regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen mache, usw. - dann bleibe ich gesund..."
  • Die andere Gruppe wird das anders sehen und vielleicht sagen: "Wenn ich stets meine Schüßler-Salze nehme, richtig atme, zum Heilpraktiker gehe der was von Homöopathie versteht, regelmäßig Entspannungsmusik höre, usw. - dann bleibe ich gesund ....."
Ahnen Sie, wie unterschiedlich diese Grade der Abweichungen in den Überzeugungen sich auf eine Verständigung zwischen diesen Gruppen auswirken könnte?

Aber legen wir noch einen weiteren Schritt zu:

  • Es gibt eine weitere Gruppe, die davon ausgeht, dass der Körper vollständig dem Geist untergeordnet ist. Für diese Gruppe folgt der Körper dem Denken. Diese Gruppe wird dann etwa folgendes sagen können: "Wenn ich nur genügend positiv denke, wenn ich meine Aufmerksamkeit nur auf Gesundheit lege (also nicht an Krankheit denke), wenn ich absichtsvoll denke, den starken Wunsch nach Gesundheit habe, wenn ich Heilung zulasse, usw. ..... dann muss ich einfach gesund bleiben, mindestens jedoch (wenn ich leicht gepatzt habe) schnell gesund werden ...."
Ganz sicher würden bereits Viele meinen, dass diese letzte Gruppe sich bereits ziemlich weit von dem entfernt habe, was in unserer Gesellschaft "Denk-Konsens" sei....

Ahnen Sie, wie schwer es sein wird, dass Vertreter dieser drei Gruppen sich auf ein gemeinsames Ergebnis verständigen könnten?

Und dennoch - das mag überraschen - eigentlich müsste eine Verständigung im Rahmen des Möglichen liegen, denn alle 3 Gruppen vertreten eigentlich das  g l e i c h e  DENK-SYSTEM, wenn auch auf anderen DENK-EBENEN.

Nehmen wir dazu einige unserer vorstehenden Grundannahmen, die unsere zwei unterschiedlichen DENK-SYSTEME ausmachen und prüfen:

  • Befinden sich alle drei Gruppen in einer Welt der Veränderung? Ganz sicher ja!
  • Gehen alle davon aus, dass Krankheit durchaus möglich ist (Wandel, Unberechenbarkeit...) - Ganz sicher ja!
  • Akzeptieren alle Gruppen, dass Leben vergeht, der Tod mindestens zu einer Veränderung führt, die Angst auslöst? Ganz sicher ja!
Das Fazit:
  • Alle drei Gruppen gehören dem gleichen DENK-SYSTEM an, dem DENK-SYSTEM  der WAHRNEHMUNG, nur mehr oder weniger stark differenziert, aber in der Substanz gleich.
Was aber wäre nun das andere DENK-SYSTEM, das DENK-SYSTEM der WIRKLICHKEIT?

Ein solches DENK-SYSTEM muss z.B. solche Fragen stellen:
  • Wenn es keine Zeit gibt, sondern dies lediglich eine Annahme, eine Fiktion ist, wie kann es dann überhaupt zu Krankheit kommen oder gar zum Tod, was bedeuten dann die Begriffe "Vergangenheit" und "Zukunft" ?
  • Wenn alles letztlich "eins" ist, wie können wir uns dann anstecken, wie uns Bakterien "feindlich" gesinnt sein?
  • Wenn alles "eins" ist, gilt das dann nicht auch für das "eins" mit unserem Ursprung?
  • Wenn es keine Veränderung in der WIRKLICHKEI T gibt, wie sind dann Körper möglich, wie vollzieht so etwas wie "Reinkarnation"?
  • Wenn unser Verstand sich ständig verändert, muss er offensichtlich Teil der WAHRNEHMUNG  sein - aber wie soll ein Teil eines völlig anderen DENK-SYSTEMS ein völlig anderes DENK-SYSTEM beurteilen?
Man sieht, die Aufgabe ist recht heikel, aber es ist dennoch notwendig, sich ihr zu stellen, notwendig schon deshalb, weil eine fundamentale Frage im Raum steht:

  • Was wäre, wenn wir uns nie getrennt hätten von unserem Ursprung, noch immer Teil dessen wären?
Könnte - um in unserem Beispiel der Krankheit zu bleiben - dieser Urprung überhaupt "krank" werden?

Wir sehen förmlich Ihr Unverständnis, das ist nur zu berechtigt? Lassen Sie uns statt einer Antwort hier zunächst nur mit einer Gegenfrage "antworten":

  • Und woher wissen wir genau, dass das nicht so ist?